The Laundry Project
Questioning social interaction in public spaces owned by corporation.
Spot: automated laundry enterprise situated on exit of Mehringdamm metro station on Mehringdamm street. (add: link to map or map)
Owner: unknown
History of the location: unknown (add)
Interesting facts: Laundry shop is run automatically. Doors close automatically at 22.30. Machines work from central operating system. All information is in German language. Population visiting: travelers, foreigners, homeless, students, others. Intended action: steer occupants of the space towards better collective interaction and help by adding guidelines in the form of build boards on the walls and different helping notes around the place. Creating a place to share magazines, books, food, and other "feel better" accessories.


http://de.wikipedia.org/wiki/Mehringdamm
http://www.kmkbuecholdt.de/historisches/personen/architekten_e.htm
Die bis Anfang des Jahrtausends ausführlichste Darstellung zu Zwangsarbeit in Kreuzberg wurde 1995 vom Kreuzberg-Museum veröffentlicht:
3. Februar 1945. Die Zerstörung Kreuzbergs aus der Luft (Berlin 1995)
Auf den Seiten 55-65 gibt es einen Bericht über Zwangsarbeit im Bezirk, auf S. 102 findet sich eine Liste “Zwangs- und Fremdarbeiterlager in Kreuzberg” mit 29 Standorten. Diese Standorte habe ich in untenstehende Liste integriert, ohne die einzelnen Lagerstandorte zu verifizieren.
In folgender Zusammenstellung sind über 60 Kreuzberger Lager benannt, zum Teil basierend auf eigenen Forschungen, zum Teil auf veröffentlichter Literatur. Diese Liste wurde im Frühjahr 2001 veröffentlicht; mittlerweile konnte ich aus dem Schriftverkehr zwischen dem Polizeiamt Mitte und dem Gesundheitsamt Kreuzberg eine umfangreichere Lagerliste erstellen, die alleine für Kreuzberg ca. 365 Lagerstandorte benennt. Trotzdem sind in untenstehender Liste Lager enthalten, die auch das Polizeiamt Mitte nicht erfaßt hatte. (B.B. 30.6.02)
Die Seite des Kreuzberg-Museums bietet nunmehr (Jan 2003) zahlreiche Informationen zu Zwangsarbeit, welche im Rahmen des grossen Berliner Museumsprojektes erarbeitet wurden:
http://www.kreuzbergmuseum.de/mu_unter/zwangsarbeit/index.htm
Untenstehende Liste mit dem Stand Frühjahr 2001 wird nicht überarbeitet, da sie durch oben genannte Quellen zu grossen Teil erweitert wurde, nichtsdestotrotz sind hierin einige Ergänzungen zu finden.
Lager und Ausländerunterkünfte in Kreuzberg
- Zusammengestellt nach folgenden Quellen: 3. Februar 1945. Die Zerstörung Kreuzbergs aus der Luft, 1995 (29 Lagerstandorte) [Z]
- Demps [D]
- Kubatzki (26 Lagerstandorte) [K]
- Eigene Forschungen in Standesämtern [E]
- Eine Aufstellung des Humanitären Hilfsfonds der Siemens AG [S]
1) Admiralstr. 18 Ausländerlager der Firma Franke (wird Schinder-Franke genannt) [Z]
2) Alexandrinenstr. 119/120 (Lager) 1944 eine Französin belegt. [E]
3) Alte Jacobstr. / Ecke Kürassierstr. Ehemaliges Waisenhaus [Z:59]
4) Belle-Alliance-Str. heute: Mehringdamm 92 Russische und Holländische Zwangsarbeiter; unter dieser Adresse gab es eine Schneeketten-Produktions-Firma [Z:106]
5) Belle-Alliance-Str. heute: Mehringdamm 51, zweiter Hinterhof, 4. Stock [Bericht eines Hausbewohners]
6) Blücherstr. 2 Gemeinschaftslager S.A. 9 der SIEMENS APPARATE UND MASCHINENBAU GmbH 25 Kroaten [S]
7) Blücherstraße 48 Dort lebten Feuerwehrleute aus der Sowjetunion (Nikopol / Stalino / Dnepropetrowsk) mit Ehefrauen. Mehrere Kinder kamen in verschiedenen Krankenhäusern zur Welt, bis 1945 [E]
8) Böckhstr. 10 Ausländerlager [Z]
9) Brandenburgstr. 81 (heute Lobeckstr.) BMW FLUGZEUGMOTORENWERKE Franzosenlager [Z:60 ff]
10) Charlottenstr. 90-94 Arbeitsamt Berlin, Ausländerstelle / dort gab es ferner die HUMBOLDT-DEUTZMOTOREN AG MAGIRUSWERKE (Wird in dem Buch “Die Zerstörung Kreuzbergs aus der Luft” als “Lager” bezeichnet, unter Berufung auf Bauakten.) [Z]
11) Dresdener Str. 65 Ausländerlager der FIRMA KURT PANNECKE (Schlesische Str. 29-30) [Z nach D]
12) Dresdener Straße 86 Gemeinschaftslager für ausländische Arbeiter für DEUTSCHE REICHSPOST, Postamt Berlin SW 68. Frühester Beleg: 31.12.1943 [D:100]
13) Dresdener Straße 121-122, Vorderhaus, Quergebäude, V. Stock. DEUTA-WERKE Berlin, vormals DEUTSCHE TACHOMETER WERKE GmbH, Berlin C 2, Dresdener Straße 34-35 Im Dezember 1942 mit 10 Plätzen teilfertig und belegt. [K:166] Eine Belgierin bekam im September 43 in Neukölln einen Sohn. Der Aufenthalt ihres Mannes, mit dem sie seit 1936 verheiratet ist, ist unbekannt (er ist Soldat). Das Kind starb wenige Wochen später in Berlin Buch. 1945 bekam eine weitere Belgierin ein Kind [E]
14) Fichtestr. 29 Gemeinschaftslager für ausländische Arbeiter [D:101]
15) Forsterstr. 4-6 1944/45 wurden dort mehrere Kinder geboren: Von einer dalmatinischen und einer polnische Arbeiterin, sowie einem französischen Ehepaar. [E]
16) Gitschiner Straße 75 GUSTAV REINHARDT RÜSTUNGSBETRIEB, Berlin SW 68, Brandenburgstr. 72-73. April 1943 Umbau des Hauses zur Unterkunft für 30 Arbeitskräfte Ost [K:168]
17) Glogauer Str. 18-20 Ausländerlager, fürheste Erwähnung 8.2.44 [D:102]
18) Glogauer Str. 19-21 Dezember 43 bekommen dort mindestens 3 Polinnen Kinder. Bei zwei von ihnen lebt der Ehegatte ebenfalls dort. Im Standesamt Neukölln nicht als “Lager” bezeichnet. [E] Februar 44: Tod eines Polen [?], 1944 mehrere polnische Ehepaare belegt, die im Urban-Khs Kinder bekamen; eine Ostarbeiterin gebar 1945 im Lager. [E]
19) Hollmannstraße 32, Quergebäude HERMANN HENSELER MASCHINEN UND APPARATEBAU, Berlin SW 68, Hollmannstr. 32 März 1943 Ausbau von Dachgeschoß und Parterre-Etagen als Unterkunft für 130 Ostarbeiter [K:170]
20) Kommandantenstr. 58/59 Ausländerlager; 40 jüdische Mädchen (1942) SIEMENS-SCHUCKERT WERKE [Z nach Literatur] März 44 wird der Tod dreier Jugoslawischer Arbeiterinnen nach Bombenangriff registriert. [E] Von Mitte 42 bis Herbst 44 registriert die Siemens-Liste: 100 Jüdinnen, bemerkt allerdings für 1.11.43: “Zur Zeit nicht belegt”. [S]
21) Köpenicker Str. 10a Anfang 1944 ist die Geburt zweier Kinder von Ostarbeiter-Ehepaaren im Lager registriert. [E] Unter dieser Adresse gab es die FEINMECHANIK- und ELEKTROWERKE FRANZ LANGE [Z:104]
22) Köpenicker Str. 12 Franz Lange Feinmechanik und Elektrowerk, Berlin SO 36, Köpenicker Str. 10a. 1 Mannschaftsbaracke für 100 Ostarbeiter, fertig Juni 1943 [K:171] Mitte 44 Geburt eines Kindes im Lager; Eltern: Ehepaar aus der Sowjetunion [E] vermutlich identisch mit Ausländerlager Köpenicker Str. 12, früheste Erwähnung 25.1.44, sowjetische Zwangsarbeiter [D:621]
23) Köpenicker Str. 18-20 BERLINER FÄR>BEREI UND DRUCKEREI R. WOLFF KG. Berlin SO 36, Köpenicker Str. 18-20. Spätestens 1942 Lager für “60 Zivilrussen” [K:172] Januar 44: Tod eines Ostarbeiters; 1945 bekommt euin Ostarbeiter-Ehepaar ein Kind. [E]
24) Köpenicker Str. 50 1945 bekommt eine polnische Maschinenarbeiterin ein Kind. [E] Dort gab es die FIRMA Dr. KLAUS GETTWART TECHN. FABRIK [Z:104]
25) Köpenicker Str. 62 Ausländerheim Tanzschule und Gesellschaftshaus Josef Euler Zerstört am 3.2.45 [Z nach D] Als Ausländerheim mit französischen Zwangsarbeiterinnen und tschechische Zwangsarbeitern für AEG AT erwähnt; gemietete Wohnung, frühester Beleg 1.10.42 [D:103]
26) Köpenicker Str. 137 Ausländerheim Fürstenhof Zerstört am 3.2.45 [Z] Als Ausländerheim mit französischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern für AEG AT erwähnt. Gemietete Wohnung. Frühester Beleg 13-6-41 [D:104]
27) Köpenicker Str. 149 Am 27.1.44 starben im Splittergraben Mariannenplatz mindestens sechs Personen: ein Dreher, ein Lehrer, eine Arbeiterin, ein Magazinverwalter, ein Maurer und ein Kunstmaler bzw. Architekt. Alle stammen aus der Ukraine; als Adresse ist Köpenicker Str. 149 angegeben, im Sterbebuch des Standesamtes allerdings nicht als “Lager” bezeichnet. Alter 22-53 Im April 1944 wurde die Adresse anläßlich des Todes eines Franzosen als “Lager” bezeichnet.[E]
28) Köpenicker Str. 177 1945 wird die Geburt zweier Kinder registriert: Das eine hat eine “russische” Mutter und einen französischen Vater, das andere eine französische Mutter, deren Ehemann in ´Finsterwalde lebt. [E]
29) Kottbusser Damm, Kottbusser Klause Siemens Männer und Frauen aus Frankreich, Okt. 42-Juni 43 belegt. [S]
30) Kreuzbergstr. 30 1944 und 45 Lager für Italienerinnen [E]
31) Lindenstr. 28 Ausländerlager für die Zentrale Handelsgesellschaft Ost. Frühester Beleg 15.11.43; 28 sowjetische Zwangsarbeiterinnen und 12 sowjetische Zwangsarbeiter. [D:105]
32) Lohmühlenstr. 1-5 FERDINAND SCHUCHARD BERLINER FERNSPRECH_ UDN TELEGRAFENWERK AG, Berlin SO 36, Köpenicker Str. 55 Juli 1942 Barackenlager für 150 Ausländer beantragt, Dez. 42 mit 200 Plätzen fertig, mit 58 belegt. [K:176] Ein 21jähriger französischer Mechaniker aus Genville stirbt Sept. 44 im Krankenhaus Neukölln [E]
33) Luckauer Str. 15 Hotel Deutscher Hof [Z:59] 1944 und 1945 bekommen mehrere Frauen Kinder: Zwei Französinnen und eine Polin. [E] In einem Schreiben vom 25.4.41 beantragt Siemens & Halske die Unterbringung von 250 ausländischen “Gefolgsschaftsmitgliedern” [Z:60] Von April 41 bis Juli 43 Französinnen für Werner-Werk möglicherweise identisch mit Luckauer Str. [Berlin SW 68] Als Ausländerheim erwähnt [K274 nach D:27]
34) Manteuffelstr. 81a/b Ausländerheim für AEG AT. Gemietetes Fabrikgebäude, frühester Beleg 9.9.42 [D:106]
35) Manteuffelstr. 83 FIRMA EDUARD SOMMERFELD, Berlin SO 36, Skalitzer Str. 32-33. Barackenlager, 27.9.43 fertig, 264 Personen wohnhaft. Bombenschäden vom 23. zum 24. November 1943, Vermerk: “Lager vernichtet”. Wiederaufbau 1944. [K:178]
36) Marheinekeplatz 1, evangelisches Gemeindehaus Lager 3 der SIEMENS APPARATE UND MASCHINENBAU GmbH Im Mai 42 wurden 46 Arbeiter gezählt: Kroatinnen und Italiener. Im Parterre war das Gemeinschaftslager S.A. 8, wo38 Volksdeutsche und Kroaten untergebracht waren [S]
37) Marheinekeplatz 4 Gemeinschaftslager 2 der SIEMENS APPARATE UND MASCHINENBAU Im 4. Stock waren im Mai 42 20 Volksdeutsche untergebracht. [S]
38) Mariannenstr. 31, 1. Hof, III. Stock FIRMA RICHARD MANN, Berlin SO 36, Mariannenstr. 31 Spätestens 1942 Quartier für 14 Ausländer. [K:179]
39) Möckernstr. SITNIATORZ, Berlin SW 11, Möckernstr. Spätestens 1942, Barackenlager [K:180]
40) Naunynstr. 27, Ausländerheim “Dörings Festsäle”. Von AEG-AT gemietetes Lokal; frühester Beleg 1.4.1941 [D:107]
41) Oranienstrasse Reichsdruckerei [Z:59]
42) Planufer 27c (heute: Carl-Herz-Ufer 30, Altes Zollhaus) BEZIRKSAMT KREUZBERG, Abt. Strassenreinigungsanstalt, 14 Polen, 12 Ukrainer
43) Prinzenstr. 1-4 Ausländerlager [Z nach D] Ausländerlager mit jugoslawischen Zwangsarbeitern für AEG AT, frühester Beleg 23.8.1944 [D:108] April 44: Tod einer Ukrainerin
44) Reichenberger Str. 34 Ausländerheim “Luisen Festsäle”; italienische Zwangsarbeiter, von AEG-AT gemietetes Lokal, frühester Beleg 25.5.41; bei Luftangriff am 26.2.45 zerstört. [D:109]
45) Ritterstr. 11 Eine 58jährige Polin, die mit ihrem Ehemann im Lager wohnte, starb Weihnachten 1943 im Lager nach einem Schlaganfall. Anfang 44 bekam ein polnisches Ehepaar ein Kind. [E] [Z:106] nennt als dortige Rüstungsfirmen 1. WERKZEUGFABRIK KARL WEBER 2. PAUL BÖHM & CO.
46) Ritterstr. 26 Ausländer-Werklager Im Februar 1945 bekam ein Ostarbeiter-Ehepaar im Krankenhaus Neukölln einen Sohn. [E]
47) Ritterstr. 52, 1. Stock FIRMA GEORG LERCH GmbH, Berlin C 2, Leipziger Str. 75-76. März/April 1943 Umbau eines Raumes als Unterkunft für ausländische Arbeiter. [K:184]
48) Ritterstr. 88 Ende 1944 bekam eine jugoslawische Arbeiterin ein Kind [E]
49) Ritterstr. 98/99 BERLINER PAKETFAHRT SPEDITIONS- UND LAGERHAUS AG Ausländerlager [D, Z:60]
50) Saarlandstr. 67 Hotel Phönix; 120 Frauen aus Belgien, Holland, Frankreich und Italien für SIEMENS-SCHUCKERT-WERKE Anfang 1941 bis Herbst 1944, [S] Im Februar 1943 bekamen ein belgisches Ehepaar sowie eine Französin in der Landesfrauenklinik je ein Kind. [E]
51) Saarlandstr. 72 Hotel Königgrätzer Hof; Anfang 1941 bis Herbst 1944: 235 Frauen aus Belgien, Frankreich, Protektorat [S] Januar 44: Tod einer Französin nach Verkehrsunfall; Anfang 44 bekam eine Französin ein Kind, ihr Mann lebte in einem Kriegsgefangenenlager. Mai 44 Bombenangriff: Es sterben 1 Holländerin, 1 Belgierin sowie 8 Belgierinnen. [E] Gemeinschaftslager [D:628]
52) Schlesische Str. 32, Fabrikgebäude, 4. Etage VINETA PRPPAGANDADIENST OSTRAUM, Sonderdienststelle Reichsminister Goebbels, Berlin C 2, Münzstr. 12 Ostarbeiterlager, beantragt 1942, Besichtigung und Abnahme am 30. November 1942 durch GeStaPo mit Auflagen, Fertig spätestens Januar 1943 [K:185]
53) Schlesische Str. 35 Ausländerheim Gaststätte Zitzow, Von AEG AT gemietetes Lokal, frühester Beleg 1.10.42, am 27.1.1943: 37 französische Zwangsarbeiter [D:110]
54) Schlesisches Tor, Hochbahn, Torkrug Ausländerheim “Torkrug”, von AEG-AT gemietetes Lokal, frühester Beleg 1.10.1942 [D:111]
55) Sebastianstr. 75 Ausländerlager; Munitionslager [Z:107]
56) Simeonstr. Eine Französin bekam im Oktober 43 im Krankenhaus Neukölln eine Tochter. Sie lebte von ihrem Mann getrennt. [E] möglicherweise identisch mit: Simeonstr. 19 Ausländerlager [Z] Anfang 1944 lebten dort Französinnen [E]
57) Skalitzer Str. 10 Ende 44: Eine polnische Maschinenarbeiterin bekam ein Kind [E]
58) Stallschreiberstr. 30 1945: Ostarbeiter und Ostarbeiterinnen [E]
59) Tempelhofer Ufer 8 Wohnlager für ausländische Arbeitskräfte für TELEFUNKEN, bei Luftangriff am 29.1.44 zerstört. [D:112]
60) Vor dem Schlesischen Tor Als Ausländerheim Balzer für AEG AT erwähnt. Frühester Beleg 1.10.40, gemietetes Lokal. Bei einem Luftangriff am 26.2.45 zerstört. [K:189 nach D:416] Im November starb das Kind einer französischen Arbeiterin im Kinderkrankenhaus Neukölln an Ernährungsstörung und Lungenentzündung. [E]
61) Waldemarstr. 20 Ausländerheim Hotel Stadt Görlitz, von AEG-AT gemietetes Hotel, frühester Beleg 1.10.42, bei einem Luftangriff am 14.4.45 zerstört. [D:113]
62) Zimmerstr. 86, Vorderhaus IV. Stock, Vermieterin Frau Drexl HAGA DIAMANT WERKZEUGFABRIK GmbH, Berlin SW 68, Wilhelmstr. 6 Dezember 42 Ausbau einer Wohnung als Unterkunft für Ausländer; Vermerk am 31.12.42: “mit 15 Plätzen fertig”. [K:287] (Befindet sich nicht auf der Kreuzberger Seite der Zimmerstrasse, ist hier aber trotzdem aufgenommen.)
Firmen, die im Zweiten Weltkrieg in Berlin ZwangsarbeiterInnen beschäftigt haben. Bitte beachten Sie unsere Erläuterungen am Ende der Seite. Diese Datenbank ist noch im Aufbau. Wir bitten um Ergänzungen und Anregungen.
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Firma Bezirk / Ort(steil) Straße Sterzenbach, Dr. R. Kreuzberg Mehringdamm 79 Stickstoff Syndikat GmbH Berlin Stock, R. & Co - Barackenbau Marienfelde Großbeerenstr. 146 Stolte-Zementdielen Lichtenberg Hauptstr. 1 Stolzenberg, Friedrich & Co. GmbH Reinickendorf West Saalmannstr. 7-11 Stralauer Glashütte Berlin O 17, Friedrichshain Alt-Stralau 63-67 Strecker, Carl & Sohn - Dachpappenfabrik Spandau Streubing & Co Maschinenfabrik Lichtenberg Ruschestr. 32-34 Städtische Wasserwerke Städtisches Krankenhaus Karlshorst Lichtenberg Köpenicker Allee 39 Sum Vergaser Gesellschaft Carl Wirsum & Co KG Berlin Talbot, R. Fabrik für elektrische Lieferwagen Friedrichshagen Taxameter-Gesellschaft, Richter & Co oHG (Munition für Artillerie) Kreuzberg Oranienstr. 24 Technische Nothilfe (Reichsamt) Steglitz Birkbuschstr. 18 Telefunken AG Kreuzberg Hallesches Ufer 30 (Kr = 12) Telefunken AG Kreuzberg Mehringdamm 32-34 (Kr = 7-10) Telefunken AG Kreuzberg Tempelhofer Ufer 9 Telefunken AG Schöneberg Maxstr. 8 Telefunken AG Berlin NW 87, Tiergarten Sickingenstr. 71 Telefunken AG (Stammhaus) Zehlendorf Vierter Ring, Osteweg E
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Recherche: Maren Brodersen
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Erläuterungen zur Firmen-Datenbank
Die Idee, diese Datenbank zu erstellen, entstand während unserer Recherche nach noch bestehenden Berliner Zwangsarbeits-Firmen für das American Jewish Committee (AJC). Die Basis für diese Recherche war eine Firmenliste der Berliner Geschichtswerkstatt, die mit Hilfe von mündlichen und schriftlichen Zeitzeugenberichten zusammengestellt worden war, sowie die Dokumentation von Rainer Kubatzki: Standorte und Topographie der Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeiterlager in Berlin und Umland 1939-45 (Publikation im Erscheinen).
Im Rahmen der Recherche nahmen wir Kontakt mit den osteuropäischen Stiftungen und Verbänden auf. Der Verband der tschechischen Zwangsverpflichteten und die Ukrainische Nationalstiftung schickten uns Listen mit Berliner Firmen, die ihnen als Einsatzort für Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen bekannt waren. Die Antworten kamen leider zu spät, um sie in die Recherche für das AJC aufnehmen zu können, aber wir beschlossen, die Daten in die Datenbank der vor 1945 bestehenden Firmen aufzunehmen. Weitere Quellen kamen hinzu.
Die vorliegende Firmenliste nennt die Namen und Adressen von Berliner Firmen aus der Zeit von 1939 bis 1945. Die Quellen, die darauf verweisen, dass in diesen Firmen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter arbeiten mußten, werden ebenfalls genannt. Für ungefähr die Hälfte der Firmen haben wir die Nachkriegsgeschichte recherchiert, d.h. wir können Auskunft darüber geben, ob und in welcher Form sie noch existieren.
In der Datenbank kann nach Firmen, Adressen und nach Bezirken / Ortsteilen gesucht werden. Wir sehen die Datenbank jedoch als ein Projekt im Aufbau. Sie ist keineswegs vollständig. Bislang sind 714 Firmen aufgelistet. Aus diesem Grund sind wir an weiteren Quellen und ihren Standorten interessiert, mit deren Hilfe weitere Firmen für die Datenbank ermittelt werden können.
Wenn Sie Fragen haben oder uns Informationen zukommen lassen wollen, schicken Sie ein E-Mail an den Webmaster Cord Pagenstecher oder an Maren Brodersen.